Bundesweiter Aktionstag Beschäftigte der Autoindustrie fordern sichere Arbeitsplätze

Unter dem Motto „Jetzt reicht’s!“ haben Beschäftigte der Automobilindustrie und ihrer Zulieferer heute in Kassel und Bebra gegen den Abbau von Arbeitsplätzen und für den Erhalt ihrer Standorte demonstriert.

Automobil-Aktionstag 21. September 2026

21. September 2026 21. September 2026


Hunderte Beschäftigte beteiligten sich an den Aktionen der IG Metall Nordhessen. Ihre Botschaft: Für Managementfehler, Standortentscheidungen und die Folgen geopolitischer Konflikte dürfen nicht die Beschäftigten bezahlen.

 

„Die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in unserer Region stehen zusammen“, sagte der Erste Bevollmächtigte der IG Metall Nordhessen, Oliver Dietzel. „Es geht jetzt darum, die industrielle Basis hier vor Ort zu erhalten. Dazu gehören sichere Arbeitsplätze bei den Automobilherstellern und Zulieferern sowie Investitionen in die Zukunft der Standorte.“

 

Die Beschäftigten seien bereit, den Wandel in der Automobilindustrie mitzugestalten, sagte Dietzel. Dafür müssten die Unternehmen aber auch in ihre zukunftsfähige, innovative Produkte investieren und den Beschäftigten eine Perspektive geben. „Wer die Transformation will, darf nicht gleichzeitig die Arbeitsplätze und das Know-how vor Ort aufs Spiel setzen.“

 

Beteiligt am Aktionstag waren Beschäftigte des Volkswagenwerks Kassel, von Daimler Truck Kassel und von Schaeffler Vitesco in Bebra. Bei Daimler Truck sprach außerdem Thomas Biallaß, Vorsitzender des Betriebsrats des Autohauses Emil Frey Kassel/Göttingen.